FDP Arnsberg fordert mehr Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung
An einem Infostand in der Neheimer Fußgängerzone informierte die FDP Arnsberg über Wege für mehr Tempo bei der Verwaltungsdigitalisierung.
Mit einem Arbeitsplatz im Stil der 1980er-Jahre hat die FDP Arnsberg bei einem Infostand in der Neheimer Fußgängerzone auf die Defizite der staatlichen Digitalisierung aufmerksam gemacht. Faxgerät, Röhrenmonitor und Aktenordner standen dabei sinnbildlich für Verwaltungsabläufe, die vielerorts noch immer unnötig kompliziert sind.
Aus Sicht der FDP reicht es nicht, bestehende Papierprozesse lediglich ins Digitale zu übertragen. Ziel müsse eine Verwaltung sein, in der Anträge vollständig digital funktionieren, Daten nicht mehrfach angegeben werden müssen und Behörden besser miteinander vernetzt sind. Digitalisierung könne so Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und zugleich Beschäftigte in den Verwaltungen entlasten.
Das Thema vertieft die FDP Arnsberg bei ihrem Sommergespräch „Zwischen Anrufbeantworter und Faxgerät: Wie wird die Amtsstube digital?“ mit dem Digitalisierungsexperten Dr. Andreas Weigel.
Die Veranstaltung findet am 3. September um 19:00 Uhr im Rodelhaus Neheim, Zu den Drei Bänken 1, 59757 Arnsberg, statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.