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Beim Storchennest braucht es ein tragfähiges Konzept statt gegenseitiger Vorwürfe

Die aktuelle Debatte zwischen CDU und SPD über die Zukunft des Freibads Storchennest zeigt aus Sicht der FDP Arnsberg vor allem eines: Die grundsätzliche Frage nach einer langfristigen Perspektive für das Areal ist weiterhin offen.

Die aktuelle Debatte zwischen CDU und SPD über die Zukunft des Freibads Storchennest zeigt aus Sicht der FDP Arnsberg vor allem eines: Die grundsätzliche Frage nach einer langfristigen Perspektive für das Areal ist weiterhin offen.

Dass die CDU diese Diskussion aufgreift, ist legitim. Der Vorwurf der SPD, hier gehe es um politische Profilierung, hilft aus Sicht der FDP dagegen wenig weiter. Entscheidend ist vielmehr, wie mit dem erheblichen Investitionsbedarf und der angespannten Haushaltslage der Stadt umgegangen werden soll.

Die FDP hatte bereits im März 2025 deutlich gemacht, dass eine reine Sanierung des Storchennests für mehrere Millionen Euro aus ihrer Sicht nicht der richtige Weg ist. Stattdessen wurde ein nachhaltiges Nutzungskonzept für das Gelände gefordert, das einen Mehrwert für den Stadtteil bietet und finanziell dauerhaft tragfähig ist.

„Wir sollten weniger darüber diskutieren, wer sich mit welchem Thema profiliert, und mehr darüber, welche Lösung Arnsberg sich langfristig leisten kann. Das Storchennest ist ein wichtiger Ort für den Stadtteil – gerade deshalb braucht es eine ehrliche Perspektive.“, so Ratsmitglied Daniel Wagner.

Mit einem Augenzwinkern nimmt die FDP dabei zur Kenntnis, dass die SPD nun besonders auf finanzpolitische Verantwortung verweist: „Diesen Maßstab begrüßen wir ausdrücklich. Er sollte dann allerdings auch bei anderen Entscheidungen der Stadt gelten.“

Für die FDP bleibt deshalb klar: Nicht ein kurzfristiges Weiter so, sondern ein belastbares Konzept für die Zukunft des Storchennests muss im Mittelpunkt stehen.